Was versprach der Course du Patrimoine nicht vorab?
15 km quer durch Paris, von der Place Monge über die Place de la Bastille am Canal St Martin und am Bassin de la Vilette entlang bis zum Stade de France nach St Denis. Und das bei strahlendem Sonnenschein.
15 km quer durch Paris, von der Place Monge über die Place de la Bastille am Canal St Martin und am Bassin de la Vilette entlang bis zum Stade de France nach St Denis. Und das bei strahlendem Sonnenschein.
Die Realität sah anders aus - bis auf den Sonnenschein. Ca. 200 Laufwillige trafen sich in den Arènes de Lutèce, einer alten römischen Kampfarena. Allein der Veranstalter (gab es überhaupt einen?) erschien nicht. Es gab keine Startnummern, keine Zeitmessung, keine Streckenführung. Trotzdem entschloss sich ein Teil der Läufer zu starten.
Es fuhr ein klappriger alter Lieferwagen vor, der unser Gepäck ins Ziel fahren sollte und auch mich beschlich die Angst, ich müsse vielleicht meinen Rucksack auf dem nächsten Flohmarkt zurückkaufen.
Dann zog ich eine linie du depart in den Sand und wir liefen los, ohne das jemand genau wusste, wo eigentlich entlang. Zwar gab es ein paar ca. 14-15jährige Fahrradbegleiter, doch konnten diese unserer 4-köpfigen Spitzengruppe nicht folgen. Es ging ungeachtet des Verkehrs über Kreuzungen, rote Ampeln, auf Bus- und Taxispuren, immer nach vorne den Weg suchend und seitlich dem Verkehr ausweichend. Über die Pont d'Austerlitz auf die andere Seite zur Place de la Bastille, auf der gerade die Technoparade stattfand. Also ab durchs marihuanageschwängerte Gewühl, immer den richtigen Weg suchend. Die beiden Spitzenläufer hatte ich verloren und ab Jaurès war ich mit dem anderen Läufer allein, die Fahrradbegleiter hatten wohl inzwischen alle aufgegeben. Wir kannten beide nicht den genauen Weg, haben dann wohl zu früh den Canal de Pantin verlassen und irrten suchend und fragend durch die nördlichen banlieues Pantin, Aubervilliers, La Courneuve und St Denis, bis wir kurz vor dem Stade de France wieder auf unsere Mitläufer trafen.
Im improvisierten Zielbereich stand der klapprige Lieferwagen, es gab Wasser, ein Shirt und eine Medaille - alles war wieder gut.
Es fuhr ein klappriger alter Lieferwagen vor, der unser Gepäck ins Ziel fahren sollte und auch mich beschlich die Angst, ich müsse vielleicht meinen Rucksack auf dem nächsten Flohmarkt zurückkaufen.
Dann zog ich eine linie du depart in den Sand und wir liefen los, ohne das jemand genau wusste, wo eigentlich entlang. Zwar gab es ein paar ca. 14-15jährige Fahrradbegleiter, doch konnten diese unserer 4-köpfigen Spitzengruppe nicht folgen. Es ging ungeachtet des Verkehrs über Kreuzungen, rote Ampeln, auf Bus- und Taxispuren, immer nach vorne den Weg suchend und seitlich dem Verkehr ausweichend. Über die Pont d'Austerlitz auf die andere Seite zur Place de la Bastille, auf der gerade die Technoparade stattfand. Also ab durchs marihuanageschwängerte Gewühl, immer den richtigen Weg suchend. Die beiden Spitzenläufer hatte ich verloren und ab Jaurès war ich mit dem anderen Läufer allein, die Fahrradbegleiter hatten wohl inzwischen alle aufgegeben. Wir kannten beide nicht den genauen Weg, haben dann wohl zu früh den Canal de Pantin verlassen und irrten suchend und fragend durch die nördlichen banlieues Pantin, Aubervilliers, La Courneuve und St Denis, bis wir kurz vor dem Stade de France wieder auf unsere Mitläufer trafen.
Im improvisierten Zielbereich stand der klapprige Lieferwagen, es gab Wasser, ein Shirt und eine Medaille - alles war wieder gut.
Mit mehr als 4 km "Umweg" insgesamt 18 km in 1:13:48 h, damit bin ich eine Woche nach dem Jungfrau Marathon unter diesen Bedingungen sehr zufrieden.
Es war ein wahrer Course du Patrimoine, patrimoine français !
Es war ein wahrer Course du Patrimoine, patrimoine français !
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