Schon am Freitag mittag fuhr ich im geliehenen Luxusauto (herzlichen Dank an Eyjafjallajökull) Richtung Ostsee auf die Insel Rügen, um von dort mit der Fähre nach Hiddensee überzusetzen.
Hier wagte ich vor 25 Jahren meinen ersten - zugegebenermaßen dilettantischen - Fluchtversuch, bei dem ich gemeinsam mit einem Freund auf Luftmatratzen Richtung Dänemark paddeln wollte. Bereits in der Nacht vorher wurden wir von Grenzsoldaten beim illegalen Nächtigen im Freien erwischt, glücklicherweise wurde das Ganze noch als Dummer-Jungen-Streich abgetan. 2010 sollte nun eine andere Art von Flucht gelingen, nämlich die Flucht vor dem zweiten Platz...
Am Wettkampftag herrschte optimales Laufwetter: strahlender Sonnenschein, kühle Temperaturen um die 9°C und ein für die Insel eher untypischer leichter Wind. Start und Ziel wurden auf dem Weg mit Kreidestrich markiert, auf Streckenposten wurde weitgehend verzichtet, Hinweise und Kilometer waren auf dem Weg markiert. Trotzdem war die gesamte Organisation hervorragend und den Inselverhältnissen angepasst.
Am Wettkampftag herrschte optimales Laufwetter: strahlender Sonnenschein, kühle Temperaturen um die 9°C und ein für die Insel eher untypischer leichter Wind. Start und Ziel wurden auf dem Weg mit Kreidestrich markiert, auf Streckenposten wurde weitgehend verzichtet, Hinweise und Kilometer waren auf dem Weg markiert. Trotzdem war die gesamte Organisation hervorragend und den Inselverhältnissen angepasst.
Das Rennen startete um 10:30h und ich setzte mich von Beginn an an die Spitze. Ab Kilometer 2 gesellte sich ein weiterer Läufer aus Berlin zu mir, die Strecke führte uns durch Kloster hinauf zum Leuchtturm, auf dem Deich am Meer entlang zurück Richtung Süden bis Vitte und von da weiter Richtung Neuendorf und wieder zurück zum Start nach Vitte. Mein Begleiter blieb stetig an meiner Seite und wir belauerten uns gegenseitig. Vielleicht half mir hier meine größere Lauferfahrung, ich blieb ruhig und wusste, dass hier die Entscheidung erst zum Schluss anstand. Denn ... "Hinten kackt die Ente!"
Bei Kilometer 20 dann kam die erwartete Attacke, aber ich war darauf vorbereitet und konnte sofort kontern. Ich zog das Tempo noch mal merklich an und so konnte mein bis dahin treuer Begleiter nicht mehr mithalten und musste sich im Endspurt deutlich geschlagen geben.Mit 1:18:40 h gewann ich meinen ersten Wettkampf.
Nur der Siegerpreis stinkt zum Himmel: ein Glas selbst gefangene und eingemachte Heringe!
So sehen Sieger aus, schalalalala....
2 Kommentare:
Bravo, je te félicité !
La classe !
1:18'40, c'est vraiment excellent.
Hut ab,
J
Merci dude, cela a été le résultat de l'entraînement d'hiver bien avec mon ami viennois!
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